Auswanderer-Nachnamen von L–Z

  • Latsch (I oder II?), Frantz aus Chris­ti­ans­eck mit Ehe­frau Catha­ri­na und sechs Kin­dern (“die nah­men der Kin­der kann nicht mel­ten, weil­len sel­bi­ge noch nicht getauft sein” (8b) – viel­leicht war Frantz Lnicht refor­mier­ten Bekennt­nis­ses). Am 16.5.1725 heim­lich ent­wi­chen (8a, 17)
  • Loß­li, Joseph, zu Schwar­zen­au, kauft die so genann­te Hoch­mann­sche Hüt­te um 42 Rth und zahlt am 2.6.1724 vier Rth neun alb Z (1)
  • Lüng, Phil­ipp, aus Lud­wigs­eck, gewe­se­ner Wäch­ter zu Laas­phe, zahlt am 11.5.1724 20 Rth E u. Z. Kei­ne Anga­be über Auswanderung
  • Mar­bur­ger, Adam, aus Feu­din­gen, 27 J., Ebert Dre­hers Eidam, mit Ehe­frau Anna Eli­sa­beth, geb. Dre­her, 22. J., und Sohn Anton, ein J.
  • Mar­bur­ger (I 1724), Arndt aus Feu­din­gen (4). 1724: Joh. Arend Mar­bur­ger, Blind­gal­len Holzflößamt
  • Mar­bur­ger, Johann Georg, 34 J., Sohn des Joh. Jost M. (sie­he dort), Ehe­frau Anna Mag­da­le­na, 38 Jah­re, vier Kin­der: Jost Adam, 5 J., Jost Arent, 2 J., Mag­da­le­na (Anna Mar­greth 10), 6 J. Ver­spricht und schwört am 28.4.1724, aus dem Arrest vor­ge­führt, dass er nicht­mehr nach Litau­en aus­wei­chen will. Ist wegen schwe­rer Haus­hal­tung und Unglücks­fäl­len ver­schul­det. Brü­der Adam und Arndt M. erwähnt, Joh. Wilh. Dorn­höf­fer, Feu­din­gen, leis­tet Bürg­schaft. Am 24.3.1725 entwichen.
  • Mar­bur­ger, Jost, 65 J., aus Feu­din­gen, Ehe­frau Gerd­ruth (Dur­te 50) (Doro­thea 10), 60 J., eine Tochter 
  • Anna Catha­ri­na, 20 Jah­re (hat als Magd in Saß­manns­hau­sen gedient)
  • Mar­bur­ger (III), P. Dani­el, aus Ban­fe, Förs­ter, Cavent: Vater Wilh. Mar­bur­ger, Förs­ter von Elsoff 26.3.1725 (14)
  • Marous (III), Her­mann, Joh. Jost Wiecks Knecht von Obern­dorf, leis­tet am 12.4.1725 jura­to­ri­sche Cau­ti­on (14)
  • Mit­tel­s­te­mann, Frantz aus Feu­din­ger­hüt­te und sei­ne zwei Schwes­tern Katha­ri­na und Anna Eli­sa­beth (Maria Eli­sab.), die bei­de in Laas­phe gedient. Alle drei ledig, der Vater verstorben
  • Möl­ler (II), Jacob aus Fischel­bach, Ehe­frau Ger­traut, sechs Kin­der: Joh. Chris­ti­an, Johan­nes, Con­radt, Micha­el, Anna Cath., Anna Eli­sab. (7b)
  • Möl­ler (II), Peter aus Fischel­bach, zwei Söh­ne: Hen­rich, Paul (7b)
  • Mohn (Moenn, Möhn) (III), Fried­rich aus Ban­fe mit Ehe­frau Anna Cath., geb. Krä­mer, Toch­ter des Eck­hardt Krä­mer (sie­he dort). Cavier­ten am 30.4.1725 jura­to­risch sowohl wegen Schul­den als auch Ver­dachts des Aus­wei­chens (14)
  • Müller(in) (I), Anna Catha­ri­na aus Puder­bach, Johan­nes Mül­ler hin­ter­las­se­ne Toch­ter hei­ra­tet einen Mann von Wal­lau (Kreis. Bie­den­kopf) (4, 16). Das Erb­gut hat ihr Schwa­ger Hanß Hen­rich Schrei­ber in Besitz (3)
  • Mül­ler (II), Andre­as aus Fischel­bach, Ehe­frau Ger­traut, drei Kin­der: Chris­ti­an, Peter Doro­thea (7a, b„ 14, 14a) Cavant über 300 Rth, sein Sohn Her­mann Mül­ler, Toch­ter Susan­na Mül­ler und deren Mann Joh. 
  • Hase, Mül­ler von Ban­fe (14)
  • Mül­ler, Bri­el, zahlt am 29.4.1725 10 Rth E. u. Z. (2)
  • Mül­ler, Her­mann (sie­he Mül­ler, Andreas)
  • Mül­ler (I 1724), Jacob und die Sei­ni­gen aus Erndte­brück. Hat lt. Prot. vom 29.4.1724 an Ver­mö­gen (Haus, Scheu­ne nebst Bes­se­rung, Vieh- und Mobi­li­en): 205 Rth, Schul­den 79 Rth 37 alb. Schwie­ger­sohn Johan­nes Schweins­furth (sie­he dort) emi­griert mit ihm nach Litaue (W 61). Abrech­nung (W 61): Nach Abzug von 86 Rth 28 alb Schul­den und 11 Rth 42 alb 6 ? Z sowie 20 Rth E (E u. Z bezahlt am 11.5.1725) (1) ver­blei­ben ihm noch 31 Rth 42 alb 6 ?. 1736: Jacob Mül­ler, Romanup­pen, Amt Kat­ten­au, 1 H, SND
  • Mül­ler (IIa), Johan­nes, Ehe­frau Anna Eli­sa­beth (Maria Eli­sab. [17]), vier Kin­der: Johan­nes, Krafft, Joh. Hen­rich, Anna Ger­traud (6a, b, 12, 17), besitzt ein Haus in Rich­stein (13). War zunächst auf Witt­gen­stein arres­tiert. Am 23.3.1725 fort­ge­gan­gen (W 63 III), zurück­ge­holt und auf Witt­gen­stein arres­tiert (6a, b) Am 18.6.1725: 33 Rth S15 alb Stra­fe, 2 Rth jährl. Zin­sen (15). Muss danach aber noch­mals ent­wi­chen sein. Der preu­ßi­sche Gesand­te Hecht schreibt am 6.8.1726 aus Frank­furt am Main an den Witt­gen­stei­ner Gra­fen wegen des Ver­mö­gens eines Johann Mül­ler (Haus, Hof 300fl) (W 65 I). Ant­wort vom 12.10.1726: Sie­he bei Schau­mann aus Hesselbach
  • Mül­ler, Joh. Christ, Fischel­bach (Hes­sel­bach 7a), Sohn des Meis­ter Rein­hardt Mül­ler, Mül­ler in der Fischel­ba­cher (Hes­sel­ba­cher) Müh­le, ver­spro­chen mit Anna Eli­sa­beth Autsch­ba­chin (Aubs­bach), Schwes­ter des Christ A. zu Fischel­bach und mit ihr nach Litau­en ent­wi­chen am 19.2.1725 (W 63 III).Laasphe, den 2.7.1725 (W 63 III)Anna Eli­sab. Aubs­ba­chin auß Has­sel­bach ist mit Johan Christ Mül­ler sechs Wochen vor Ostern weg­ge­gan­gen biß Dant­zig, da sie wie­der umbge­wandt. Sein zusam­men in Dant­zig oopu­lirt, lauth pro­du­cir­ten scheins data Theo­do­ri Stai­ningls, pas­to­ris ad S. Joan­nis und aub noto Dant­zig den 24. May anno 1725, soll gesche­hen sein den 9ten sodann. Bericht an den Gra­fen vom 5.7.1725:Es ist des Fischel­ba­cher Mül­lers Sohn, so im Früh­jahr mit einer ledi­gen Dir­ne auß Fischel­bach heim­lich in die Litt­hau­en emi­gri­ret, daselbs­ten er auch gewe­sen und sich mit der Dir­ne in Dant­zig oopu­li­ren las­sen, aber vor etz­li­chen Tagen wie­der in hie­si­ger Nach­bar­keit ankom­men, erza­eh­lend, dass die Litt­hau­en sehr elend wegen Nah­rung, Geld­ge­bens und schlech­ten Lan­des seye, dero­we­gen alle die­se emi­grir­te Witt­gen­stein­sche Untertha­nen auch schon wie­der auf dem Rück­weg wären und sich bald hier wie­der ein­fin­den wür­den. Deßen Frau, so sich zu Heß­el­bach ein­ge­fun­den, ist hier in arrest gefüh­ret wor­den, der Mann aber im Dil­len­bur­gi­schen noch her­umb vagiret.28.7.1725: Stra­fe: 66 Rth 30 alb, jährl. Zin­sen 4 Rth., Bei­sitz­er­geld: 2 Rth (15)
  • Mül­ler (I), Tho­mas, Schlös­ser, aus Schwar­zen­au, Ehe­frau Anna Eli­sa­beth, fünf Kin­der: Joh. Jacob, Johan­nes Joh. Hen­rich, Anna Maria, Anna Eli­sa­beth (12, 17) S. 1725 Nr. 432)
  • Pfeif­fer (I), Johann Craft aus Erndte­brück und sei­ne Toch­ter Anna Mar­ga­re­tha (16)
  • Pfeil (III), Geor­ge aus auf dem Lut­ters­bach”, Ehe­frau Anna Marg., vier Kin­der: Eli­sa­be­tha, Dor­te­lie­se, Sophia, Johan­nes (8a, b)
  • Pfeil (III), Joh. Hen­rich, aus dem Tief­fen­bach bei Schwar­zen­au, Ehe­frau Eli­sa­be­tha, vier Kin­der: Johan­nes (Frantz?), Maria Lie­se, Anna Marg. (8a, b)
  • Rehe (oder Rese) (I), Her­mann aus Berns­hau­sen mit Ehe­frau Anna Mar­ga­re­tha, drei Kin­der: Johann Chris­ti­an, Anna Catha­ri­na, Anna Eli­sa­beth (7a, b, 16, 17), 1725 ent­wi­chen, 1736: Sieg­mund Rehe, Gayd­sen, Amt Geor­gen­burg, 20 Hufen, Deutscher
  • Reu­ther (I 1724), Jacob, Ehe­frau Mag­da­le­na, gewe­se­ner Förs­ter aus Hes­sel­bach (4, 16)und sein Schwie­ger­sohn Joh. Chris­ti­an Daum (sie­he dort), bewohnt das Her­ren­lehn und Erb­gü­ter (3)
  • Reu­ter (I?), Johan Jost aus Ban­fe. Zahlt am 16.6.1725 fünf Rth und Z 2. Ohne Anga­be ob und wohin abge­wan­dert, wohl kaum nach Ost­preu­ßen gelangt.
  • Reu­ter (I), Mar­tin, Ehe­frau Catha­ri­na und fünf Kin­der: Johann Krafft, Joh. Chris­ti­an, Anna Maria, Anna Chris­ti­na, Anna Doro­thea (7a, b, 12, 16, 17), besitzt ein Haus in Hes­sel­bach (13), ist am 22.3.1725 heim­lich ent­wi­chen (9), (S. 1725, Nr. 69). 1736: Heygi­rey, 1 H., Amt Wald­au­ka­del, Nassauer
  • Rich­stein (II), Jacob, Ehe­frau Anna Cath., drei Kin­der: Catha­ri­na, Gerd­ruth, Jus­ti­na (7a,b, 16, 17). Besitzt ein Haus in Her­berts­hau­sen (13). Erklärt am 3.5.1724, dass er nichts mit außer Lan­des zu neh­men hät­te und sich des­halb der vor­ge­hab­ten Emi­gra­ti­on nacher Lit­tau” bege­be. Ver­si­chert eides­statt­lich ohne Erlaub­nis nicht aus­wei­chen zu wol­len (W 61). Ist 1725 ent­wi­chen, in Litau­en gewe­sen (sie­he 1725 Nr. 252) aber nach dem 9.11.1725 zurück­ge­kehrt und daher am 16.11.1726 nicht ver­ur­teilt (16a)
  • Rich­stein (I 1724), Johan­nes aus Her­berts­hau­sen, Ehe­frau Anna Catha­ri­na und zwei Kin­der (3, 4, 13, 16). Hat in Her­berts­hau­sen Haus, Her­ren­lehn und Erb­gut (3, 13), beschwört am 4.5.1724 (W 61) sei­ne Ver­mö­gens­er­klä­rung: Akti­va 162 Rth 29 alb 4 4 ?, Pas­si­va 101 Rth 9 alb. Hat eine blin­de Schwes­ter zu ver­sor­gen. 1736: Joh. Ruch­stein, Kubs­ten oder Kial­s­tan­keh­men, Amt Wald­au­ka­del, 1 H, (ND)
  • Rich­stein (I), Krafft aus Her­berts­hau­sen, Ehe­frau Jus­ti­ne, vier Kin­der: Johann Jost, Johan­nes, Anna Cath., Maria Eli­sa­beth (7a, b, 12, 17), hat ein Haus in Her­berts­hau­sen (13). Sind am 22.5.1725 heim­lich ent­wi­chen (9). 1725 (Nr. 63) als Graff Kirstein
  • Richstein(in) (I), Anna Chris­ti­na, Jacob R. von Her­berts­hau­sen Toch­ter, Wil­helm Birckel­bachs Magd (12). Am 29.4.1725 nachts heim­lich fort­ge­lau­fen (W 63 III)
  • Röder (sie­he Roeder)
  • Roe­der (I), Lud­wig (aus Laas­phe?), schreibt am 18./29.6.1725 aus Ber­lin an sei­ne Schwie­ger­el­tern in Laas­phe und an in Ober­di­ed (= Ober­die­ten, Kreis. Bie­den­kopf) (W 63 II), 1736: Saap­ten, Amt Bud­weit­schen, 1 H., Nas­sau­er, eben­so, Adam Röder
  • Saltz­mann (I 1724), Hen­rich aus Rich­stein, Sohn des Lud­wig Saltz­mann, Ehe­frau Anna Eli­sa­beth, hin­ter­las­se­ne Toch­ter des Hanß Her­mann Feu­e­ring von Puder­bach (4, 16). Das Erb­gut der Frau in Puder­bach hat ihr Schwa­ger Jacob Dre­her in Besitz (3), 1724: Staa­bo­ge­den Holz­flöß­amt, 1736 Bud­weit­schen, Amt Kiau­ten, 20 M., NFrD
  • Saltz­mann (I 1724), Catha­ri­na aus Rich­stein, Ehe­frau des Lud­wig Saltz­mann (416)
  • Son­ne­born, Joh. aus Feu­din­gen. Am 17.4.1725 auf jura­to­ri­sche Cau­ti­on freigelassen.
  • Spies, Wil­helm aus Elsoff, jun­ger Gesell (8a, b, 1117)
  • Sud­ler (Sut­tler, Sit­telens) (II oder I?), Chris­ti­na aus Elsoff, ledig, Johan­nes s. T. (8a, b, 1117)
  • Schau­mann (I), Johan­nes aus Hes­sel­bach mit Ehe­frau Anna Eli­sa­beth (A. Cathar.), acht Kin­dern: Johann Chris­ti­an, Johan­nes, Joh. Jost, Joh. Jost (2 x !!), Lowi­sa, Susan­na, Anna Eli­sab., Anna Cath. und Eidam Craft Hoff­mann (sie­he dort) (7a, b,12, 16, 17). Hat ein Haus in Hes­sel­bach (13). Bit­tet am 18.9.1725 von Gum­bin­nen aus, ihm sein zurück­ge­las­se­nes Güter­erb­teil in Höhe von 1000 Rth aus­zu­fol­gen. Sitzt jetzt in Stul­gen, Amt May­gun­nisch­ken (W 63 II). Ant­wort des Gra­fen vom 12.10.1726: Sind bei Nacht und Nebel davon­ge­lau­fen, ihr Ver­mö­gen ist dem Fis­kus ver­fal­len. Preu­ßen sol­le sei­ne ent­lau­fe­nen Unter­ta­nen remit­tie­ren. (W 65 I)S. 1725 Nr. 42, 1736: Schau­mann (ohne Vor­na­men), Stul­gen Amt Boy­len, Nassauer
  • Schmid­tin (I 1724), Anna Mar­ga­re­tha aus Ban­fe, (aus Her­berts­hau­sen 16), Tho­mas Schmidt nach­gel. Toch­ter mit ihrem unehe­li­chen Sohn Johann Peer. Ver­mut­lich Ende 1724 ent­wi­chen (4, 16). Bru­der Joh. Peter hat deren Erb­gü­ter über­nom­men. (3)
  • Schnei­der (IIb), Hen­rich und Anna Maria aus Arfeld, zwei Kin­der (Johan­nes, Hie­ro­ny­mus) (12, 17). Ist um den 19.4.1725 ent­wi­chen (W 63 III), aber von selbst wie­der­ge­kom­men (6a, b). Bit­tet am 2.7.1725 um Rück­ga­be sei­nes Hau­ses (W 63 II)
  • Schnei­der, Johann, hoch­gräf­li­cher Fuhr­knecht, aus Wal­lau gebür­tig, hin­terl. Sohn des Jacob Sch., ledig, will nach Litau­en aus­wan­dern, Füh­rungs­zeug­nis des Pfar­rers von Wal­lau vom 18.4.1724, 1724: Wischupöh­nen Holz­flöß­amt, 1736: Mataukehmen
  • Schnei­der, Peter, 44. J. aus Feu­din­gen mit Ehe­frau Anna Cath., 35 J., und sechs Kin­dern: Johan­nes, 6 J., Anna Eli­sab. 16 J., Cath. Eli­sab., 13 J., Anna Cath. 11 J., Anna Mag­dal. 9 J., Anna Gerd­ruth, 2 J., Prot. v. 29.4.1724: Woll­te nach Litau­en, da ver­schul­det, ver­spricht er zu blei­ben. Ist aber ent­wi­chen am 24.3.1725 und wird bestraft am 28.7.1725 mit 66 Rth 30 alb, jährl. Zin­sen 4 Rth, Bei­sitz­er­geld 2 Rth
  • Schrei­ber (II), Hen­rich, aus Puder­bach Ehe­frau Anna Ger­traut, vier Kin­der: Con­radt, Joh. Hen­rich, Willemi­na, Mar­gre­tha und des­sen Sohn Hans Hein­rich Schrei­ber mit Ehe­frau Mar­gre­tha und sei­ne Toch­ter Anna Ger­traud (7b)
  • Schrei­ber (II), Johann, aus Puder­bach, mit Ehe­frau Ger­traut Stünt­zel und Sohn Joh. Christ, J. Sch. vom Stünt­zel hat am 19.4.1725 jura­to­ri­sche Cau­ti­on geleis­tet (14)
  • Schweins­furth (I), Johan­nes aus Erndte­brück mit Mül­ler, Jacob (sie­he dort)
  • Stack­ly, (?) Bene­dict, zahlt am 16.6.1725 fünf Rth E u Z (2), 1736: Hans Stack­ly, Sie­mo­nisch­ken Amt Gau­disch­keh­men, 20 M., Schweizer
  • Sten­ger (IIa), Joh. Ebert aus Wei­den­hau­sen mit Ehe­frau Anna Cath. (geb. Dreis­bach) und zwei Kin­dern: Johan­nes, Jost (7a, b,12, 17). Am 20.3.1725 heim­lich ent­wi­chen, in Bat­ten­berg fest­ge­hal­ten. Am 28.7.1725 Stra­fe: 33 Rth 15 alb, jährl. Zin­sen: 2 Rth, Bei­sitz­er­geld: 2 Rth (15)
  • Sten­ger (II?), Joh. Hen­rich, Bei­sas­se aus Laas­phe. Leis­tet am 24.3.1725 jura­to­ri­sche Cau­ti­on (14), zahlt am 29.051725 E u. Z.(2) S. 1725 Nr. 249. 1736: Sten­ger (ohne Vor­na­men), Stul­gen, Amt Buy­li­en (Stal a.a.O.)
  • Sten­ger (IIa), Simon aus Ban­fe (Puder­bach 12) mit Maria Eli­sa­beth geb. Hes­sel­bach, Toch­ter des Ebert Hes­sel­bach (sie­he dort) und drei Kin­dern (Anna Eli­sa­beth, item Anna Eli­sa­beth [Annel­ße], Anna Catha­ri­na) (7a, 12, 17. Am 20.3.1725 heim­lich ent­wi­chen (9), in Bat­ten­berg fest­ge­hal­ten (W 63 II).Strafe: 28.7.1725: 66 Rth 30 alb, jährl. Zin­sen 4 Rth, Bei­sitz­er­geld 2 Rth (15)
  • Stoltz (IIb), Jost, jun­ger Gesell aus Elsoff (8a, b, 1117)
  • Strack (IIa), Hans-Hen­rich und Anna Maria aus Amts­hau­sen, drei Kin­der (Joh. Jost, Joh. Hen­rich, Anna Maria), besitzt ein Haus in Amts­hau­sen (5a, b, 12, 17). Ist am 22.3.1725 heim­lich durchgegangen.
  • Threiß­bach (Dreß­bach) (I), Hans-Wil­helm vom Gro­ßen­bach, Bei­sit­zer, Ehe­frau Anna Ger­traut, geb. Ger­hart mit drei Kin­dern: Joh. Hen­rich, Anne­ließ, Mari­ließ und der Frau­en drei Geschwis­ter: Hans Jost Ger­hart, Joh. Georg Ger­hart, Agnes Ger­hart (5a, b, c, 12, 16, 17). Am 21.3.1723 heim­lich ent­wi­chen (9). 1725 (Nr. 428): Kreyßpach
  • vom Hof (I), Geor­ge, Schu­e­knecht (?), aus Laas­phe, ledig, gegen 30 Jah­re alt, Bru­der des Joh. vom Hof (17). Ist am 11.6.1725 zusam­men mit J. Eck­stein (sie­he dort) ent­wi­chen, ihm war 1722 eine Erb­schaft von sei­nen Eltern ange­fal­len (W 63 III)
  • vom Hof, Geor­ge aus Laas­phe, Ehe­frau Eli­sa­beth (12, 17). Am 7.4.1725 ent­wi­chen (W 63 III)
  • Waldt (Walt), sie­he Klauß, Joh. Jost
  • Weber, Fritz und sei­ne jun­ge Frau Mari­liß aus Feudingen
  • Weber (I), Gerd­ruth aus Elsoff, Joh. Her­mann Webers seel. Toch­ter (8a, b, 17)
  • Weber, Hans Hen­rich, aus Feu­din­gen, 30 J., Christ Webers Sohn, ein Schmied
  • Weber, Johann Hen­rich aus Fischel­bach, Ehe­frau Anna Eli­sa­beth, drei Kin­der: Dani­el, Con­rat, Anna Maria. In der Nacht zum 3.4.1725 aus­ge­wi­chen; der Mann war schon drei Wochen fort, hat Frau und Kin­der geholt sowie Türen und Fens­ter mit­ge­nom­men, die dem Peter Schupp­ner ver­schrie­ben gewe­sen sein sol­len. Am 16.11.1726 nicht ver­ur­teilt, da aus­wärts gebo­ren und daher kein Witt­gen­stei­ner Unter­tan. 1736: Joh. Heinr. Weber, Nes­t­on­keh­nen, Amt Mat­tisch­keh­men, I H., Schwei­zer (wohl ein anderer).
  • Wehn, (I?), Phil­ipp Bal­tha­sar aus Schwar­zen­au, zahlt am 5.5.1725: 5 Rth E u. Z (2) (Über Aus­wan­de­rung nichts angegeben)
  • Weiß, Curt (Con­rad, 14a), Eidam des Andre­as Mül­ler (sie­he dort), Ehe­frau Chris­ti­na, fünf Kin­der: Johan­nes, Lud­wig, Susan­na, Lowi­sa, Agnes (7b, 14a). Cavent: Schwie­ger­va­ter Andre­as Mül­ler (14)
  • Wey­gan­dt (III), Georg aus Elsoff mit Ehe­frau Lie­se, zwei Kin­der: Jacob, Johan­nes. Auf Cau­ti­on des Obers­ten Schä­fers frei­ge­kom­men (8a, b)
  • Wieck (II), Hen­rich der Älte­re aus Fischel­bach, Ehe­frau Anna Eli­sa­beth, drei Kin­der: Joh. Hen­rich, Tobi­as, Mar­gre­tha und Eidam Hen­rich Hayn mit Ehe­frau Sophie, geb. Wieckin und Mar­ga­re­tha Hay­nin (7b, 14a)
  • Wieck (II), Hen­rich der Jün­ge­re aus Fischel­bach, Ehe­frau Anna Eli­sa­beth, zwei Kin­der: Chris­ti­an, Anna Eli­sa­beth (7b)
  • Wied (Wik) (I 1724), Jost mit Frau und einem Sohn aus Ban­fe. Bit­tet 20.4.1724 um Erlass der Leib­ei­gen­schaft und Per­mis­si­on zur Emi­gra­ti­on nach Litau­en. Hat eine Schwie­ger­toch­ter Anna Eli­sa­beth, des Joh. Ger­lachs Toch­ter aus Her­berts­hau­sen, die mit sei­nem Sohn Joh. Hen­rich ver­hei­ra­tet ist. Beschwört sei­ne Ver­mö­gens­er­klä­rung am 3.5.1724 (W 61). Hat Haus, Lehen und Erb­gü­ter in Ban­fe (3). Bezahlt am 11.5.1724, emi­gri­ret nacher Litau
  • Wind­haus, Ger­hart, ver­kauft gewis­se Par­ten­tien um acht Rth und zahlt am 18.2.1724 sechs­und­zwan­zig alb Z (1)
  • Wir­sing (I), Hans Georg aus Erndte­brück mit Ehe­frau Anna Catha­ri­na und zwei Kin­dern: Joh. Krafft, Anna Mar­ga­re­tha (5a, b, c, 12, 16, 17). Am 17.3.1725 heim­lich ent­wi­chen (9). 1736: Geor­ge Wir­sing, But­kuh­nen, Amt Kiau­ten (NFrD). 1736: Her­mann Wir­sing, Tut­chen, Amt Kat­ten­au, 1 H (SND. Hans Georg bzw. Geor­ge Wir­sing ist also nicht per­so­nen­gleich mit dem Darm­städ­ter Geor­ge Wer­sching, der 1736 in Uach­pi­a­u­nen sitzt, wie APG 1956 S. 40 irr­tüm­lich angenommen.
  • Wolff (II?), David (?), Frau und Kin­der aus Richstein
  • Wolff (I 1724), Nico­laus, gewe­se­ner Förs­ter aus Rich­stein, Ehe­frau Loui­se nebst Kin­dern (4)
  • Wun­der­lich (I), Johan­nes seni­or, auf dem Sand”, Sohn des Bau­ern Hans Adam Wun­der­lich in Feu­din­gen und der Aria­na, geb. Jana, 1. Hei­rat um 1702 mit Maria Catha­ri­na, geb. Mai 1678, gest. 17.6.1714 in Erndte­brück, 2. Hei­rat 27.8.1714 in Erndte­brück mit Anna Eli­sa­beth Bir­kel­ba­chin, getauft am 27.1.1684 in Erndte­brück, Toch­ter des Her­mann Bir­kel­bach und der Maria (gest. 28.4.1727 in Erndtebrück)Kinder 1. Ehe (Nach den Kir­chen­bü­chern von Erndtebrück):Joh. Jost, getauft 28.1.1703 Anna Jus­ti­na, getauft 17.1.1704.Johann The­bus, getauft 1.1.1707 Maria Eli­sa­beth, getauft 13.4.1709, gest. 21.2.1716 Johann Georg, getauft 27.3.1712, beer­digt 5.8.1714 Kin­der 2. Ehe Anna Ger­traud, 23.8.1715 Anna Cath., 21.5.1717 Johan­nes, getauft 8.1.1719 (gestor­ben 30.11.1722 Sohn von vier Jah­ren?) Maria Eli­sa­beth, gebo­ren 17.10.1721, gestor­ben 9.12.1722 (Toch­ter von einem Jahr) Joh. Wil­helm, geb. 11.10.1723 Hat am 19.4.1724 sein Gesuch um Ent­las­sung aus der Leib­ei­gen­schaft und Per­mis­si­on zur Emi­gra­ti­on wie­der­holt (W 61). Hat lt. Prot. vom 29.4.1724 an Ver­mö­gen (W 61): Häus­chen und Hof­wei­de nebst der in den Gütern ste­cken­den Bes­se­rung 80 Rth, kei­ne Erb­gü­ter, Mobi­li­en oder Bar­schaf­ten, an Vieh: zwei Kühe je 8 Rth, drei Scha­fe zusam­men 1 Rth 22 alb 4 ?, ins­ge­samt 97 Rth 22 alb 4 ?. An Schul­den sind an ver­schie­de­ne Gläu­bi­ger 26 Rth vor­han­den. Er hat sei­nen Besitz zu obi­gen Prei­se an Andre­as Wei­gant ver­kauft. Am 11.5.1724 zahlt er 20 Rth E und 7 Rth 6 alb 6 ? Z als Emi­grant nacher Lit­tau” und behält von sei­nem Erlös noch 44 Rth 15 lb 6 ? übrig (Abrech­nung, W 61). An dem­sel­ben Tag wird ihm ein Frei­las­sungs- und Geburts­brief aus­ge­hän­digt, des­sen Emp­fang er eigen­hän­dig quit­tiert (W 61). Nach die­sem Brief hat er mit sei­ner Frau Maria Eli­sa­beth Birckel­ba­chin , 22 Jah­re, zu Erndte­brück im Ehe­stan­de gelebt (Irr­tü­mer!) und zieht mit ihr sowie vier nicht nament­lich genann­ten Kin­dern nach Litau­en. Im Tauf­buch der ref. Kir­che Ins­ter­burg erschei­nen als Tauf­zeu­gen: 1732: Anna Catha­ri­na W., 1733: Jus­ti­na W., 1741: Jus­ti­na W. aus Plein­lau­ken, 1738: las­sen Chris­ti­an Schnei­der und Ehe­frau Jus­ti­na W. eine Toch­ter Anna Cath. tau­fen (22.11.), des­glei­chen 1738 Math. Hoff und Ehe­frau Jus­ti­na Wun­der (!) aus Plein­lau­ken eine Toch­ter Anna Marg. (13.7.)1749 tritt Johann Wun­der(!), Lei­pe­n­ing­ken als Tauf­zeu­ge auf.
  • Zacha­ri­as, (II) Chris­ti­na aus Elsoff, Hen­rich Z. seel. Toch­ter (8a, b, 17)
  • Zacha­ri­as (III), Joh. Krafft seni­or aus Elsoff, mit Ehe­frau Anna Bar­ba­ra, zwei Kin­dern: Mat­this, ?. Ist auf Cau­ti­on sei­nes Bru­ders Matth. Z. (sie­he dort) von 50 Rth los­ge­kom­men (8a, b, 17). Sie­he jedoch Kolo­nis­ten­ta­bel­le von 1725 Nr. 386 (oben S. 41): Joh. Groß Zacha­ri­as! Ein Hirt Hans Z., Frau, ein Kind unter 12 J. 1734 im Vor­werk Alt­hof-Ins­ter­burg (Präst. Tab)
  • Zacha­ri­as (IIb), Mathis, jun­ger Gesell, sei­ne Schwes­ter Catha­ri­na Eli­sa­beth, ein klein Bru­der Johan­nes sowie die Mut­ter Catha­ri­na, des Hen­rich Z. Wit­we (8a, b,17)
  • Zef­fer (I), Johan­nes Ehe­fra Anna Gerd­ruth (Anna Cath. [7a]), vier Kin­der: Johann Adam, Johann Dani­el, Joh. Hen­rich, Cath. Eli­sa­beth (Cater­lie­ße) (7a, b, 11, 16, 17), hat ein Haus in Puder­bach (13). Beschwört am 28.4.1724 sein Ver­mö­gens­vers.: 137 Rth Schul­den, sein Besitz wird auf 500 Rth ange­schla­gen, min­dert sich aber, weil der Hof­be­sit­zer die lah­me Stief­schwes­ter der Mut­ter sei­ner Frau namens Anna Cath. vom Hoff lebens­läng­lich zu unter­hal­ten hat. Bit­tet um Ent­las­sung aus dem Arrest (W 61). Am 19.3.1725 heim­lich ent­wi­chen (9) S. 1725 Nr. 426
  • Zim­mer­mann (I), Joh. Hen­rich, (aus Laas­phe?), schreibt am 20.6.1725 aus Ber­lin und lässt sei­ne Mut­ter in Unckel­hau­sen (= Ungling­hau­sen, Krs. Sie­gen) grü­ßen (W 63 II)
  • Zinß (oder Hinß), Georg aus Elsoff zahlt am 5.5.1725 5 Rth. E u. Z (2) Kei­ne Anga­be über Auswanderung
  • 1725 Nr. 230: Geor­ge Zinß (Kolo­nis­ten­lis­te 1725, APG 1957, S. 33 ff)
  • Zwei Knech­te und zwei Mäg­de aus Laas­phe (kei­ne Namen), am 7.4.1725 ent­wi­chen (W 63 III) (12)

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