Hesselbacher Wallburg

Die Hes­sel­ba­cher Wall­burg ist eine ehe­ma­li­ge Burg­an­la­ge aus der La-Tène-Zeit in Hes­sel­bach (Bad Laas­phe) in Nordrhein-Westfalen.

Geografische Lage

Die Wall­burg liegt auf dem 560 m hohen Gip­fel des Burg­ber­ges, west­lich der Hes­sel­ba­cher Müh­le. Ihr Innen­raum ist eiför­mig und erstreckt sich bis auf 250 m in der Län­ge und 120 m in der Brei­te. Der Vor­wall beginnt im Wes­ten und umzieht in etwa par­al­le­lem Abstand den inne­ren Wall, die gesam­te Süd­sei­te fast gera­de und umrun­det hier in einem Abstand von 90 m den Ost­teil der Burg, die hier ihre gerings­te Tie­fe hat. Die Kup­pe von Süd­wes­ten wird durch zwei hin­ter­ein­an­der lie­gen­de Sper­ren von 40 m und 100 m gesi­chert. Am west­li­chen Zugang biegt das von Nor­den kom­men­de Wal­len­de sicht­bar nach innen ein und deu­tet so auf ein hohes Alter hin. Das süd­li­che Wal­len­de ist durch den ange­setz­ten Vor­wall sehr breit. Am ein­fachs­ten ist die Burg durch den Ostein­gang zu erreichen.

Erbauung und Nutzung

Die Erbau­ung und Nut­zung des Ring­walls wird auf die La-Tène-Zeit bzw. das drit­te Jahr­hun­dert vor Chr. datiert. Nach der gän­gi­gen Mei­nung han­delt es sich um eine Flieh­burg, wel­che von den Kel­ten oder Ger­ma­nen erbaut wur­de. Zwi­schen 50 v. Chr. und Chr. Geburt wur­de die Burg an die Chat­ten abgegeben.

Heutige Situation

Zwar wur­de das Gelän­de bereits unter­sucht und erfasst, aber es fan­den bis­her kei­ne archäo­lo­gi­schen Gra­bun­gen statt.

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