Garsmühle

Erbaut1608
Still­ge­legt1934
ZustandWüs­tung
Nut­zungGetrei­de­müh­le, Ölmühle
AntriebWas­ser­müh­le

Die Gars­müh­le war ein Wohn­platz mit einer Mahl– und Ölmüh­le, sowie einer Land­wirt­schaft der ehe­ma­li­gen Gemein­de Alerts­hau­sen, der heu­ti­gen Stadt Bad Ber­le­burg im Kreis Sie­gen-Witt­gen­stein in Nord­rhein-West­fa­len. Die Müh­le gehör­te zum Kirch­spiel Elsoff.

Lage

Die Müh­le lag unter­halb des Gars­ba­ches an der Land­stra­ße 817 Rich­tung Elsoff. Gespeist wur­de die Anla­ge haupt­säch­lich aus dem Elsoffbach.

Geschichte

Erbaut wur­de die Müh­le im Jahr 1608 als ober­schläch­ti­ge Was­ser­müh­le. Anfäng­lich gehör­te das Anwe­sen zur Gemein­de Elsoff. In den Jah­ren 1644/​1645 war die Müh­le auf­grund krie­ge­ri­scher Ein­wir­kun­gen nicht besetzt. 1712 wur­de die Mahl­müh­le durch den Bau einer Ölmüh­le erwei­tert. Ab 1819 gehör­te die Müh­le zum Schult­hei­ßen­be­zirk Elsoff.

1934 wur­de das Anwe­sen durch einen Brand voll­stän­dig zer­stört. Am Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges über­fiel ein ver­spreng­ter SS-Trupp einen US-Jeep an der Gars­müh­le. Ein US-Sol­dat wur­de dabei getö­tet und eine wei­te­rer ver­wun­det. Der Ver­wun­de­te wur­de von den SS-Män­nern in den Kel­ler der Müh­le gebracht. Anschlie­ßend flüch­te­ten sie mit einem erbeu­te­ten Jeep über den Boh­land nach Ber­le­burg. Res­te der ehe­ma­li­gen Sied­lungs­stät­te waren noch bis Mit­te der 1990er Jah­re vorhanden.

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