Burg Richstein

OrtRich­stein
Ent­ste­hungs­zeitver­mut­lich zwei­ten Hälf­te des 14. Jhd.
Bur­gen­typHöhen­burg
Erhal­tungs­zu­standFun­da­ment­res­te
Stän­di­sche StellungGra­fen
Geo­gra­phi­sche Lage50° 59′ N8° 27′ O

Die Burg Rich­stein befand sich auf einem Berg ober­halb des gleich­na­mi­gen Ortes. Rich­stein ist ein Orts­teil der Stadt Bad Ber­le­burg im Kreis Sie­gen-Witt­gen­stein in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Die Höhen­burg dürf­te erst in der zwei­ten Hälf­te des 14. Jahr­hun­derts erbaut wor­den sein. Urkund­lich wur­de sie erst­mals im Jah­re 1384 genannt. Land­graf Her­mann II. von Hes­sen über­gab in die­sem Jahr die Burg als Lehen an den Gra­fen Johann I. von Sayn-Witt­gen­stein (13841427). Das Lehens­ver­hält­nis wur­de 1416, 1427 und 1490 bestätigt.

Bereits seit 1415 saßen auf der Burg Amt­män­ner der Gra­fen von Sayn-Witt­gen­stein. 1502 wies Graf Wil­helm der Älte­re von Sayn-Witt­gen­stein (14941568) sei­ner Frau Johan­net­ta von Isen­burg die Burg als Wit­wen­sitz zu.

Nach­dem die Burg­an­la­ge mili­tä­risch wert­los gewor­den war, ver­fiel sie in der zwei­ten Hälf­te des 16. Jahr­hun­derts. Heu­te zeigt die ehe­ma­li­ge Burg­an­la­ge nur noch gerin­ge Fundamentenreste.

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