Amalienhütte (Siedlung)

Ama­li­en­hüt­te ist eine Indus­trie­sied­lung in der nord­rhein-west­fä­li­schen Stadt Bad Laas­phe auf der Gemar­kung des Stadt­teils Nie­der­l­aas­phe. Der Ort ist aus der Ansied­lung bei dem gleich­na­mi­gen Eisen­werk hervorgegangen.

Geographische Lage

Ama­li­en­hüt­te liegt nord­west­lich von Brei­den­stein, süd­öst­lich von Nie­der­l­aas­phe und süd­west­lich von Wal­lau am Ran­de des Witt­gen­stei­ner Lan­des, unmit­tel­bar an der Lan­des­gren­ze zu Hes­sen, im Tal der Lahn (Natur­raum Obe­res Lahntal“).

Verkehr

Straßenverkehr

Durch den Ort führt die Bun­des­stra­ße 62, die ihn mit Bad Laas­phe und Wal­lau ver­bin­det, wo sie auf die B 253 trifft.

Öffentliche Verkehrsmittel

Heu­te ist der Ort durch fol­gen­de Bus­li­nie über die Hal­te­stel­le Ama­li­en­hüt­te an das ÖPNV-Netz des ZWS angebunden:

  • R35: Bad Laasphe–Niederlaasphe–Wallau (und zurück)

Zeit­wei­se exis­tier­te für die Ama­li­en­hüt­te ein Bahn­hof an der Obe­ren Lahn­tal­bahn. Um 1900 wur­de ein neu­es Bahn­hofs­ge­bäu­de und 1906 ein Stell­werk in Betrieb genom­men. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg kam jedoch der Nie­der­gang des Hüt­ten­wer­kes und des Bahn­hofs. 1956 wur­de der Bahn­be­am­te abge­zo­gen und der Bahn­hof zum Hal­te­punkt her­ab­ge­stuft. Am 1. Okto­ber 1975 wur­de die Ama­li­en­hüt­te geschlos­sen und am 8. August 1977 das Bahn­hofs­ge­bäu­de abge­ris­sen. Der Hal­te­punkt wur­de schließ­lich zu Beginn des Som­mer­fahr­plans am 26. Mai 1978 aufgelassen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Das Trans­for­ma­to­ren­haus des ehe­ma­li­gen Hüt­ten­werks behei­ma­tet heu­te ein tech­ni­sches Hüt­ten­mu­se­um. Es ist das ein­zi­ge Muse­um auf einem Gelän­de der ehe­mals zahl­rei­chen Hüt­ten in der Lahn-Dill-Regi­on und erin­nert an die bedeu­ten­den Zei­ten der dor­ti­gen Eisen­ge­win­nung und ‑ver­ar­bei­tung.

Natur

Am Ran­de der Sied­lung liegt der rund 1,2 ha gro­ße Ama­li­en­hüt­ter Wei­her, er war einst die größ­te Was­ser­flä­che in Witt­gen­stein. Unter­halb der Sied­lung befin­det sich der Haus­berg Enten­berg“ (535 m), der ein belieb­tes Wan­der­ziel und einen Start­punkt für Gleit­schirm­flie­ger darstellt.

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