Burg Steinchen

in den 1920er Jah­ren wur­den archäo­lo­gi­sche Unter­su­chung auf dem städ­ti­schen Berg­sporn Stein­chen” gemacht, die eini­ge Fun­da­ment­res­te einer klei­nen Burg­an­la­ge offen­bar­ten. Dabei wur­den Fun­da­men­te eines Rund­turms von 10,5 m Durch­mes­ser frei­ge­legt. Die Anla­ge wur­de auf das 14. Jahr­hun­dert datiert. Es ist nicht genau klar, ob die Burg­grün­dung im Zusam­men­hang erfolg­ten Erbaus­ein­an­der­set­zung zwi­schen den Gra­fen von Sayn und den Gra­fen von Solms um die Graf­schaft Witt­gen­stein in Mit­te des 14. Jahr­hun­derts erfolg­te. Zwar lie­gen kei­ne wei­te­ren Quel­len über die klei­ne Burg­an­la­ge vor, jedoch wird im All­ge­mei­nen aus­ge­gan­gen, dass die Sporn­burg im 14. Jahr­hun­dert errich­tet wor­den war und wohl nur kurz­fris­tig als Gegen­burg genutzt wur­de. Ein Name die­ser Burg ist offi­zi­ell nicht überliefert. 

Auf dem Burg­are­al befin­det sich heu­te der Kur­park und das im Jahr 1927 ange­leg­te Krie­ger­denk­mal der Gefal­le­nen aus dem Ers­ten Weltkrieg. 

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