Girkhausen

Höhe:484 (470780) m
Flä­che:24,11 km²
Ein­woh­ner:861 (31. Aug. 2021)
Bevöl­ke­rungs­dich­te:36 Einwohner/​km²
Ein­ge­mein­dung:1. Janu­ar 1975
Post­leit­zahl:57319
Vor­wahl:02758
Sta­tis­ti­sche Angaben

Girk­hau­sen ist ein Orts­teil von Bad Ber­le­burg im Kreis Sie­gen-Witt­gen­stein, Nordrhein-Westfalen.

Geografie

Das knapp 900 Ein­woh­ner zäh­len­de Dorf Girk­hau­sen liegt etwa 10 km nörd­lich von Bad Ber­le­burg (Kreis Sie­gen-Witt­gen­stein) im engen Tal der Ode­born, nur eini­ge Kilo­me­ter süd­lich des Kah­len Astens (841,9 m ü. NN) und unweit des Rothaarsteigs.

Geschichte

Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung des Ortes geht zurück auf das Jahr 1220. Ein Rit­ter Cun­ra­dus de Ger­ha­tin­ku­sen, Mit­glied des Rit­ter­ge­schlechts derer zu Ger­har­tin­ku­sen, sag­te damals als Zeu­ge in einem Pro­zess aus. Der Ort sel­ber ist jedoch ver­mut­lich um eini­ges älter. Die auf die Rit­ter zurück­ge­hen­de Namens­ge­bung wan­del­te sich spä­ter über vie­le Zwi­schen­for­men zum heu­ti­gen Girk­hau­sen. Zum Ort gehört der Wei­ler Reppringhausen.

Seit dem 1. Janu­ar 1975 gehört Girk­hau­sen zu Bad Ber­le­burg. (§ 18 Sauer­lan­d/­Pa­der­born-Gesetz) Der Ort Hohe­leye wur­de an die Stadt Win­ter­berg im Hoch­sauer­land­kreis abgetreten.

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 922 Ein­woh­ner, davon 25 in Hoheleye
  • 1970: 985 Ein­woh­ner, davon 42 in Hoheleye
  • 1974: 1022 Ein­woh­ner, davon 48 in Hoheleye
  • 2011: 933 Ein­woh­ner (ohne Hoheleye)
  • 2021: 861 Einwohner

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Den weit­hin sicht­ba­ren Mit­tel­punkt des Dor­fes bil­det die ehe­ma­li­ge Wall­fahrts­kir­che aus dem 13. Jahr­hun­dert. Es han­delt sich um eine zwei­schif­fi­ge und zwei­chö­ri­ge Kir­che. Bis zur Refor­ma­ti­on war die­se eine weit­hin bekann­te Mari­en­kir­che mit Mari­en­bild. Die­se Madon­na von Girk­hau­sen ver­schwand danach jedoch spur­los. Als Beson­der­heit steht der knapp 30 Meter hohe Kirch­turm seit 1680 iso­liert vom übri­gen Kir­chen­ge­bäu­de. Das Orts­bild von Girk­hau­sen wird durch zahl­rei­che schö­ne Fach­werk­häu­ser geprägt. Als wei­te­re Sehens­wür­dig­keit gilt die Dreh­ko­i­te, ein Hei­mat- und Hand­werks­mu­se­um, in dem man auch heu­te noch die alte Tra­di­ti­on der Holz­schüs­sel­dre­her und des Holz­löf­fel-Schnit­zens mit eige­nen Augen erle­ben kann.

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