Hackenbracht

Hacken­bracht ist ein Zufluss der Ben­fe sowie der Name einer unter­ge­gan­ge­nen Sied­lungs­stät­te in der heu­ti­gen Gemein­de Erndte­brück im Kreis Sie­gen-Witt­gen­stein in Nordrhein-Westfalen.

Lage

Der Bach Hacken­bracht ist ein lin­ker Zufluss der Ben­fe zwi­schen den bei­den lin­ken Zuflüs­sen See­bach (süd­lich) und Bären­bach (nörd­lich). Der Bach ist 1,10 km lang und mün­det unter­halb der Sied­lung Lud­wigs­eck in die Ben­fe. Da Bach- und Fluss­na­men in der Regel älter sind als dort in der Nähe befind­li­che Sied­lun­gen, dürf­te die” Hacken­bracht namens­ge­bend für die gleich­lau­ten­de, unter­ge­gan­ge­ne Sied­lung gewe­sen sein.

Der His­to­ri­ker Gün­ter Wre­de ver­or­te­te 1927 die Wüs­tung noch unge­nau: Ver­mut­lich im Bereich Erndte­brück, Scha­me­der und Bir­kel­bach.” Der Autor Wer­ner Wied fand 1977 bei sei­nen Arbei­ten zum Hei­mat­buch Erndte­brück her­aus, dass der Hof Hacken­bracht ein Vor­läu­fer des gräf­li­chen Hof­gu­tes Lud­wigs­eck gewe­sen sein dürfte.

Geschichte

Ers­te urkund­li­che Erwäh­nung 1467. Damals belehn­te Graf Georg zu Sayn-Witt­gen­stein zwei Män­ner aus Wei­denau mit der Wüs­tung und dem Dorf Hacken­bracht. Im Jahr 1613 befand sich eini­ge Hun­dert Meter ober­halb die­ser Wüs­tung der gräf­li­che Hof Hacken­bracht. Der Name Hacken­bracht lebt im Alt­kreis Witt­gen­stein in gerin­ger Aus­prä­gung als Fami­li­en­na­me wei­ter, vor­nehm­lich im Raum Bad Berleburg.

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