Heimatlied

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Wittgensteiner Heimatlied

  

Von Kurt Georg Roth

  

  

Wittgensteiner Heimatlied

  


Tief im Herzen hör’ ich’s klingen, will es künden voller Lust;

will von Heimatliebe singen, die mir freudig schwellt die Brust:

Schöne Heimat Wittgenstein, dir nur dir will ich ergeben sein.


Reich bist du an ew’gen Schätzen, kleines, stilles, liebes Land,

fern von allem Tosen, Hetzen – Glücklich wer dich Perle fand.

Schöne Heimat Wittgenstein, dir nur dir will ich ergeben sein.


Dort wird Sauberkeit gehalten, Fleiß aus rauem Acker spricht,

edle Zucht und Sitte walten noch bei Frauen, treu und schlicht:

Schöne Heimat Wittgenstein, dir nur dir will ich ergeben sein.


Bauern hast du, kernig, bieder, hangen an der Ahnen Flur.

Alles Schöne ließ sich nieder, was uns bietet die Natur:

Schöne Heimat Wittgenstein, dir nur dir will ich ergeben sein.


Wenn vom Axtschlag deiner Söhne Zweiklang durch die Wälder schallt,

lob ich mir der Arbeit Töne, die das Echo widerhallt:

Schöne Heimat Wittgenstein, dir nur dir will ich ergeben sein.


Schaue von der Berge Höhen, schmucke Dörflein in der Rund,

bleibe voll Bewund’rung stehen, preise dich mit Herz und Mund:

Schöne Heimat Wittgenstein, dir nur dir will ich ergeben sein.


Da dringt in geruhsam Sinnen fern der Laut: der Rothirsch schreit!

Klare Bächlein leise rinnen, plaudern gern von alter Zeit.

Schöne Heimat Wittgenstein, dir nur dir will ich ergeben sein.

Hier in deiner Wipfel Rauschen mir dies kleine Lied erklang,

durfte dem mit Ehrfurcht lauschen, was der Väter Blut mir sang:

Ehre unser Wittgenstein, dir, auch dir soll es die Heimat sein.